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Bauphysik und Wirtschaftlichkeit

Wie die Beschichtung wirkt — und was sie spart

Das Prinzip

Wärmer wohnen, weniger heizen.
Nicht dicker dämmen, sondern smarter.

PScoat verändert nicht das Haus, sondern sperrt den Wärmeübergang an der Oberfläche.

Der Wärmeweg lässt sich vereinfacht wie eine Reihenschaltung von Widerständen verstehen. Je größer der gesamte Widerstand, desto weniger Wärme kann bei gleicher Temperaturdifferenz übertragen werden.

Klassische Dämmung

Rsi RWand ↑mehr Dämmstoff Rse

Der Widerstand des Bauteils wird durch zusätzliche Dämmstoffdicke erhöht.

PScoat

Rsi RWand ↑+ Konduktivität R*se ↑Oberfläche

PScoat verändert den Wärmeübergang an der Außenoberfläche und damit den Wärmeweg.

Der Unterschied ist sofort sichtbar: Klassische Dämmung erhöht nur den Widerstand des Bauteils. PScoat verändert zusätzlich den Wärmeübergang durch Konvektion und Strahlung an der Außenoberfläche.
Physikalisch genauer erklärt
20 °C
Innenraum Raumluft gibt Wärme an die Wandoberfläche ab.
0 °C
Außenluft Die Außenoberfläche gibt Wärme an die Umgebung ab.
RsiInnen
Wandmaterial
RseAußen
1

Wärmeübergang innen

Die Raumluft überträgt Wärme auf die Wandoberfläche. Dieser Übergang besitzt einen eigenen thermischen Widerstand. Er wird mit Rsi beschrieben.

2

Wärme durch das Material

Anschließend fließt Wärme durch das Wandmaterial. Sein Widerstand hängt unter anderem von λ und der Materialdicke ab.

3

Wärmeübergang außen

Die Wärme muss schließlich von der Außenoberfläche an die Außenumgebung übertragen werden. Dieser Anteil wird mit Rse beschrieben.

Vereinfachtes Rechenbeispiel 10 cm Beton – warum die Oberfläche für den Gesamtwärmeweg überraschend relevant sein kann.

① Nur das Material

Wir betrachten zunächst ausschließlich die 10 cm dicke Betonschicht.

RBeton = d / λ = 0,10 / 2,0 = 0,05 m²K/W
U = 1 / R = 1 / 0,05
U = 20 W/(m²K)

Das ist die Betrachtung der reinen Materialleitung. Die Wärmeübergänge an den beiden Oberflächen fehlen.

② Der gesamte Wärmeweg

Jetzt berücksichtigen wir zusätzlich die Wärmeübergänge an Innen- und Außenoberfläche.

Rgesamt = Rsi + RBeton + Rse = 0,13 + 0,05 + 0,04 = 0,22 m²K/W
U = 1 / 0,22
U ≈ 4,55 W/(m²K)

In diesem vereinfachten Beispiel tragen die Oberflächenwiderstände erheblich zum gesamten Wärmewiderstand bei.

Eine Wand endet thermisch nicht an ihrer Oberfläche.

Der U-Wert beschreibt den gesamten Wärmeweg: vom Raum über die Innenoberfläche, durch das Bauteil, über die Außenoberfläche bis zur Außenumgebung.

Vereinfacht:

Rgesamt = Rsi + RMaterial + Rse
U = 1 / Rgesamt

Warum wird trotzdem mit einem festen Rse-Wert gerechnet?

In der standardisierten U-Wert-Berechnung können die tatsächlichen Wärmeübergangsbedingungen nicht für jedes Gebäude, jede Stunde, jede Windgeschwindigkeit, jede Oberflächentemperatur und jede Strahlungsumgebung vollständig neu berechnet werden.

Deshalb arbeitet die Bauphysik für die Standardberechnung mit definierten Referenzbedingungen und normierten Oberflächenwiderständen.

DIN EN ISO 6946

Die Norm legt Verfahren zur Berechnung des Wärmedurchlasswiderstands und des Wärmedurchgangskoeffizienten von Bauteilen fest und verwendet dafür standardisierte Randbedingungen bzw. Oberflächenwiderstände.

Der häufig verwendete Wert Rse = 0,04 m²K/W ist daher ein normativer Referenzwert für die Standardberechnung – kein universelles Naturgesetz, das unter allen realen Außenbedingungen exakt gleich bleibt.

Und genau hier wird es für Oberflächenbeschichtungen interessant.

Wenn die thermischen Eigenschaften einer Außenoberfläche verändert werden, verändert sich nicht nur eine zusätzliche Materialschicht. Es können sich auch die thermischen Randbedingungen der Oberfläche gegenüber Luft, Strahlung und Solarstrahlung verändern.

Die entscheidende Frage ist deshalb nicht nur: „Wie dick ist die Schicht?“ Sondern auch: „Wie verändert sich der gesamte Wärmeweg?“

Die Aussage ist nicht „wärmer“, sondern „aus dem Schimmelkriterium heraus“.

Entscheidend für einen Bestandsbau ist nicht der Wohlfühlwert, sondern die Temperatur der raumseitigen Oberfläche. Liegt sie unter dem Schimmelkriterium nach DIN 4108-2, wächst Schimmel — unabhängig davon, wie gut geheizt wird. Der Schnitt zeigt beide Fälle an derselben Wand.

Bauteilschnitt einer 24 cm starken Vollziegelwand mit Temperaturverlauf ohne und mit InnenbeschichtungWaagerechter Schnitt durch die Wand, von links nach rechts: Aussenluft, 15 mm Aussenputz, 24 cm Vollziegelmauerwerk, 15 mm Innenputz, 1 mm Beschichtung (stark überhöht dargestellt), Innenluft. Die Putz- und Mauerwerksschichten sind untereinander massstäblich, nur die Beschichtung ist überhöht. Die senkrechte Achse zeigt die Temperatur von −5 °C bis 21 °C. Die gestrichelte Kurve gilt ohne Beschichtung, die durchgezogene Kurve mit Beschichtung; beide Kurven sind zusätzlich direkt beschriftet und deshalb nicht allein an der Farbe zu unterscheiden. Ohne Beschichtung fällt die Temperatur von 21 °C Raumluft auf 13,0 °C an der Innenoberfläche und liegt damit unterhalb des Schimmelkriteriums von 13,2 °C und nur 0,1 K über dem Taupunkt von 12,9 °C. Mit Beschichtung beträgt die Innenoberflächentemperatur 19,7 °C und liegt 6,5 K über dem Schimmelkriterium. Beide Oberflächentemperaturen sind am Objekt gemessen, nicht im Prüfstand unter Normbedingungen. Der Verlauf innerhalb des Bauteils ist daraus mit R_si = 0,13, R_se = 0,04 und 0,015 m²K/W je Putzschicht zurückgerechnet und an keiner Stelle gemessen; die gesamte gemessene Differenz ist dabei rechnerisch der Beschichtungsebene zugeordnet. Das bedeutet, dass die Putzfläche hinter der Beschichtung rechnerisch bei −2,1 °C statt bei 13,0 °C liegt - Tauwasser im Bauteilquerschnitt ist deshalb getrennt nach DIN 4108-3 zu bewerten und wird von dieser Zeichnung nicht beantwortet.−505101520°CSchimmelkriterium 13,2 °C · Rechenwert nach NormDIN 4108-2, f_Rsi = 0,7, bei −5 °C / 21 °CTaupunkt 12,9 °C · Rechenwert nach Normbei 21 °C Raumluft und 60 % r.F.19,7 °C13,0 °CGefahrenzone unter 13,2 °COberfläche unter dem SchimmelkriteriumBeschichtung 1 mm · überhöht dargestelltAußenluftMauerwerk 24 cmInnenluftAußenputz 15 mmInnenputz 15 mmohne Beschichtung · 13,0 °Cgestrichelte Kurve · Feldmessung, Beleg offenmit Beschichtung · 19,7 °Cdurchgezogene Kurve · Feldmessung, Beleg offenaussen −5 °C · innen 21 °C · 60 % r.F. · Wandaufbau: 24 cm Vollziegel + 15 mm Kalkzementputz
G1 - Bauteilschnitt mit Temperaturprofil. Die Aussage ist nicht "wärmer", sondern "aus dem Schimmelkriterium heraus": ohne Beschichtung liegt die Innenoberfläche mit 13,0 °C unter dem Schimmelkriterium von 13,2 °C, mit Beschichtung mit 19,7 °C deutlich darüber.
Oberflächentemperaturen 13,0 °C und 19,7 °C: Feldmessung an einem Mehrfamilienhaus in Betonskelettbauweise. Randbedingung aussen -5 °C / innen 21 °C / 60 % r.F. Gemessen am Objekt, nicht im Prüfstand unter Normbedingungen.
Taupunkt 12,9 °C und Schimmelkriterium 13,2 °C: Rechenwert nach Norm - Taupunkt nach Magnus-Formel für 21 °C und 60 % r.F., Schimmelkriterium nach DIN 4108-2 mit f_Rsi = 0,70 bei -5 °C aussen und 21 °C innen.
Alle übrigen Temperaturen im Bauteil (−2,5 / −1,6 / 12,1 °C ohne, −4,6 / −4,5 / −2,2 / −2,1 °C mit Beschichtung): Rechenwerte, aus den beiden gemessenen Oberflächentemperaturen mit R_si = 0,13, R_se = 0,04 und 0,015 m²K/W je Putzschicht zurückgerechnet. An diesen Stellen wurde nicht gemessen.
Die gemessene Differenz ist dabei vollständig der Beschichtungsebene zugeordnet - eine Modellannahme, kein Materialkennwert. Daraus folgt rechnerisch eine kältere Putzfläche hinter der Beschichtung (−2,1 statt 13,0 °C); Tauwasser im Querschnitt ist gesondert nach DIN 4108-3 zu beurteilen und wird von dieser Zeichnung nicht beantwortet.
Massstab: Putz- und Mauerwerksschichten sind untereinander massstäblich gezeichnet (1,5 Einheiten je mm). Nur die Beschichtungsdicke von 1 mm ist überhöht dargestellt, damit die Schicht sichtbar bleibt.
Werte als Tabelle
Temperaturen im Bauteilquerschnitt, Randbedingung: aussen −5 °C · innen 21 °C · 60 % r.F. · Wandaufbau: 24 cm Vollziegel + 15 mm Kalkzementputz
PositionTemperatur ohne BeschichtungTemperatur mit BeschichtungReferenzwertGrundlage
Aussenluft−5,0 °C−5,0 °Ckein Grenzwert (gesetzte Randbedingung)Gesetzte Randbedingung, keine Messung.
Aussenoberfläche (Aussenputz)−2,5 °C−4,6 °Ckein GrenzwertRechenwert – aus den beiden gemessenen Oberflächentemperaturen über die Schichtwiderstände zurückgerechnet. Keine Messung an dieser Stelle.
Übergang Aussenputz / Mauerwerk−1,6 °C−4,5 °Ckein GrenzwertRechenwert – aus den beiden gemessenen Oberflächentemperaturen über die Schichtwiderstände zurückgerechnet. Keine Messung an dieser Stelle.
Übergang Mauerwerk / Innenputz12,1 °C−2,2 °Ckein GrenzwertRechenwert – aus den beiden gemessenen Oberflächentemperaturen über die Schichtwiderstände zurückgerechnet. Keine Messung an dieser Stelle.
Raumseitige Putzfläche (unter der Beschichtung)13,0 °C (= Innenoberfläche, keine Beschichtung vorhanden)−2,1 °Ckein Grenzwert; Tauwasser im Querschnitt gesondert nach DIN 4108-3 zu prüfenRechenwert – Folge der Modellannahme, dass die gesamte gemessene Differenz der Beschichtungsebene zugeordnet wird. Keine Messung an dieser Stelle.
Innenoberfläche (raumseitig)13,0 °C19,7 °CTaupunkt 12,9 °C / Schimmelkriterium 13,2 °CFeldmessung der Oberflächentemperatur am Objekt. Grenzwerte: Rechenwert nach Norm.
Innenluft21,0 °C21,0 °Ckein Grenzwert (gesetzte Randbedingung)Gesetzte Randbedingung, keine Messung.

Der Wirkmechanismus: Strahlung statt Dicke

Eine 1 mm starke Schicht kann über ihre Dicke keine nennenswerte Dämmwirkung aufbauen. Die Wirkung läuft über den Emissionsgrad: eine Oberfläche, die weniger Wärme abstrahlt, bleibt wärmer. Das ist derselbe Low-E-Effekt wie bei einer beschichteten Isolierglasscheibe.

Strahlungsbilanz: Emissionsgrad von Standardputz und PowerSmartCoat im VergleichZwei nebeneinanderliegende Halbbilder mit je einer senkrechten Wandkante und einem Fächer aus Pfeilen, die die Wärmeabstrahlung in den Raum darstellen. Links Standardputz mit einem Emissionsgrad von rund 0,90 (Literaturwert): zehn dicke Pfeile, abgestrahlte Leistung 100 Prozent als Bezugswert. Rechts PowerSmartCoat mit einem Emissionsgrad von 0,25 : nur drei dünne Pfeile, abgestrahlte Leistung rund 28 Prozent. Die Anzahl der Pfeile kodiert die Größe der Abstrahlung. Verglichen wird bei gleicher Oberflächentemperatur; der Gesamteffekt am Bauteil hängt zusätzlich von Konvektion und Wärmeleitung ab.StandardputzEmissionsgrad rund 0,90Literaturwert für mineralischen Putz10 Pfeileabgestrahlte Leistung, relativrechnerisch, Basis: Literaturwert100 %PowerSmartCoatEmissionsgrad 0,25Systemdaten PSC 250 T3 Pfeileabgestrahlte Leistung, relativrechnerisch aus den Emissionsgradenrund 28 %Vergleich der Emissionsgrade bei gleicher Oberflächentemperatur.Der Gesamteffekt am Bauteil hängt zusätzlich von Konvektion und Wärmeleitung ab.
Abbildung G2: Strahlungsbilanz und Emissionsgrad. Verfahren: Vergleich der abgestrahlten Leistung nach Stefan-Boltzmann, die Leistung ist dem Emissionsgrad proportional. Randbedingung: gleiche Oberflächentemperatur, gleiche Fläche, gleiche Umgebung; die relative Abstrahlung ergibt sich als 0,25 geteilt durch 0,90 gleich rund 28 Prozent. Der Wert 0,90 für mineralischen Putz ist ein Literaturwert, der Wert 0,25 stammt aus unseren Systemdaten. Dargestellt ist ein Low-E-Effekt, also eine geringere Wärmeabstrahlung der Oberfläche.
Werte als Tabelle
Abgestrahlte Leistung bei gleicher Oberflächentemperatur, bezogen auf Standardputz gleich 100 Prozent.
OberflächeEmissionsgradrelative AbstrahlungGrundlage
Standardputz, mineralischrund 0,90100 %Literaturwert für mineralischen Putz
PowerSmartCoat0,25rund 28 %Systemdaten PSC 250 T

Rechenweg: relative Abstrahlung gleich Emissionsgrad geteilt durch 0,90. Die Grafik kodiert die Größe über die Anzahl der Pfeile, zehn gegenüber drei, damit der Unterschied auch bei Farbfehlsichtigkeit und im Schwarzweiß-Ausdruck zählbar bleibt. Vergleich der Emissionsgrade bei gleicher Oberflächentemperatur. Der Gesamteffekt am Bauteil hängt zusätzlich von Konvektion und Wärmeleitung ab.

Low-E-Schicht
praktisch unsichtbare Low-E-Beschichtung

In Ihrem Fenster ist auch kein Styropor drin.
Sondern eine Beschichtung.

Das ist seit 30 Jahren Standard.

Moderne Wärmeschutzverglasungen verwenden sogenannte Low-E-Beschichtungen.

Diese hauchdünnen, praktisch unsichtbaren Schichten verändern die thermischen Eigenschaften der Glasoberfläche und reduzieren insbesondere den langwelligen Wärmestrahlungsaustausch.

Dadurch verbessert sich der U-Wert des gesamten Fensters um etwa 50 % – obwohl die Beschichtung selbst extrem dünn ist.

Das entscheidende Prinzip: Wärmeschutz entsteht nicht ausschließlich dadurch, dass man mehr Material zwischen warm und kalt bringt. Auch die Eigenschaften einer Oberfläche können beeinflussen, wie Wärme zwischen Bauteil und Umgebung übertragen wird.

Technischer Hintergrund: Das U.S. Department of Energy beschreibt Low-E-Beschichtungen ausdrücklich als Maßnahme zur Reduzierung des U-Faktors. U.S. Department of Energy – Low-E und Fensterleistung

Das Experiment

250 °C → 45 °C

Eine beheizte Edelstahlplatte – einmal unbeschichtet, einmal mit PScoat beschichtet.

Edelstahlplatte auf eingeschalteter Herdplatte · Kontaktmessung

Reale Gebäudemessung

Die Wirkung einer veränderten Oberfläche –
Gemessen.

Die entscheidende Frage ist nicht, ob eine dünne Beschichtung theoretisch funktionieren könnte. Entscheidend ist, was am realen Bauteil tatsächlich gemessen wird.

In-situ-U-Wert-Messung mit nur 0,5 mm PScoat

Gemessen am realen Bauteil über einen mehrstündigen Messverlauf – nicht als Momentaufnahme.

0,5 mmBeschichtungsstärke
PScoat – In-situ-U-Wert-Messung mit 0,5 mm Beschichtung: Verlauf von U-Wert, Wandtemperatur, Innen- und Außenlufttemperatur

Originaler Messverlauf: U-Wert, Wandtemperatur, Innenlufttemperatur und Außenlufttemperatur über den gesamten Messzeitraum.

Beschichtung0,5 mmgemessener Aufbau
stabiler Messbereich≈ 0,12–0,18W/(m²K), abhängig vom Messzeitpunkt
Messdauer≈ 12 hkontinuierlicher Messverlauf

Was zeigt diese Messung?

Der U-Wert wurde am realen Bauteil über einen längeren Zeitraum ermittelt. Der Messverlauf zeigt, wie sich der berechnete U-Wert nach der Einschwingphase über längere Zeit in einem niedrigen Bereich bewegt.

Damit betrachten wir nicht nur einen einzelnen Temperaturwert, sondern den zeitlichen Verlauf des Wärmeübergangs unter realen Bedingungen.

Solche Messungen wurden bei PScoat nicht nur einmal durchgeführt. Die Wirkung wurde an unterschiedlichen Gebäuden und Bauteilaufbauten wiederholt untersucht und reproduziert.

Die Aussage ist messbar.PScoat wird nicht allein über eine theoretische Materialkennzahl erklärt. Die entscheidende Größe ist die thermische Wirkung am tatsächlichen Bauteil – und genau diese Wirkung lässt sich messen.
Sie wollen wissen, was das für Ihr Gebäude bedeutet?Berechnen Sie zunächst, welches System zu Ihrem Gebäude passt.
Mein Gebäude berechnen
Wärmebildvergleich

So sieht die Veränderung im Wärmebild aus.

Der zuvor am realen Gebäude gemessene U-Wert zeigt sich auch in der thermischen Darstellung der Fassade.

Wärmebild der Fassade vor der Beschichtung
Vorher

Deutlich sichtbare Wärmeabgabe

Die beheizten Gebäudeflächen treten im Wärmebild deutlich gegenüber der kälteren Umgebung hervor.

Wärmebild der Fassade nach der Beschichtung
Nachher

Die Fassade verschmilzt thermisch mit der Umgebung

Nach der Beschichtung ist die zuvor deutlich hervortretende Fassadenfläche im Wärmebild wesentlich weniger ausgeprägt.

Besonders deutlich: Noch nicht beschichtete Bereiche – etwa an der Gaube und im Eingangsbereich – treten weiterhin hervor. Die Wärmebildaufnahme macht damit den Unterschied zwischen bereits behandelten und noch unbehandelten Flächen unmittelbar sichtbar.
Wirtschaftlichkeit

Rechnen Sie für Ihr Gebäude nach

Was der Effekt an Ihrem Haus bedeutet, zeigt der Energie-Rechner: Adresse eingeben, Fassade und Dach werden aus Karten- und Luftbilddaten ermittelt, dazu Kosten, Ersparnis und Amortisation.

Zum Energie-Rechner

Für den ausführenden Betrieb

Technisches MerkblattAlles, was auf der Baustelle zählt.

Verarbeitung, Verbrauch, Anwendungsgrenzen, Nachbehandlung und Kennzeichnung — in der Reihenfolge, in der sie auf der Baustelle gebraucht werden.

Grundlage Alle Angaben stammen aus unserem Systemhandbuch PSC 250 T. Wo ein deklarierter Kennwert dahintersteht, ist er unter der Zeile genannt. Für Einstufung, Erste Hilfe und Entsorgung gilt zusätzlich das aktuelle Sicherheitsdatenblatt.

System
PSC 250 T — Grundierung ECB BASIC B, Funktionsschicht BUILD, Abschluss ECO OUTSIDE
Stand
Systemhandbuch Version 1.0, Ausgabe Juni 2026
Gebindekennzeichnung
Charge und Mindesthaltbarkeit stehen auf dem Etikett des gelieferten Gebindes.
1,2 mmTrockenschichtdicke gesamt
3Schichten in fester Reihenfolge
max. 120 barAirless-Spritzdruck
5–30 °CTemperaturbereich für Luft und Untergrund
unter 80 %relative Luftfeuchte
24 MonateHaltbarkeit im ungeöffneten Gebinde

Block 01 — Verarbeitung

Reihenfolge, Werkzeug und Zeiten. Alle Zeitangaben gelten für die unten in Block 03 genannten Klimabedingungen; kälter oder feuchter verlängert jede Trocknungszeit.

Anleitung in Bewegung

Lage für Lage zur fertigen Wand

Untergrundrund 1,2 mm
1 / 6

Schematische Darstellung, Schichtdicken nicht maßstäblich. Auftragsart laut Systemhandbuch: bevorzugt Airless-Spritzen, alternativ Pinsel oder Rolle mit 8 bis 14 mm Haarlänge. Zeiten gelten für +5 bis +30 °C und unter 80 % relativer Luftfeuchte.

Der Auftrag in Etappen

  1. Untergrund prüfenFeuchte unter 4 %, Beton unter 2,5 %
  2. GrundierungECB BASIC B, ca. 0,1 mmdann 2 bis 3 Std.
  3. Funktionsschicht, Gang 1BUILD, 0,5 mmdann 4 bis 8 Std.
  4. Funktionsschicht, Gang 2BUILD, 0,5 mmdann 4 bis 8 Std.
  5. AbschlussECO OUTSIDE, 0,1 bis 0,2 mmdanach 24 Std. Reifung

Zeiten aus dem Systemhandbuch PSC 250 T, gültig für +5 bis +30 °C und unter 80 % relativer Luftfeuchte; kälter oder feuchter verlängert jede Zeit.

Untergrund

Tragfähige mineralische und poröse Untergründe: Beton, Zement, Mauerwerk, Stein, Putz, unglasierte Keramik, Gipskarton, Eternit, Betonziegel, Holz und Teerpappe — auch alter Bestand bis hin zu denkmalgeschützten Fassaden, solange er durchgehend tragfähig ist.

Randbedingung: trocken, fest und tragfähig, frei von losen Teilen, Öl, Fett, Staub, Schimmel, Salz und losen Altbeschichtungen. Verfahren: Sicht- und Wischprobe auf Sandung, Kratz- und Klopfprobe auf Hohlstellen, im Zweifel Haftzug- oder Gitterschnittprüfung auf der Grundierung.

Vorbehandlung

Lose und nicht tragfähige Altbeschichtungen abtragen, Fläche reinigen, Fehlstellen schließen. Untergrundfeuchte messen: unter 4 %, bei Beton unter 2,5 %.

Verfahren: Feuchtemessung mit geeignetem Messgerät; bei Zweifeln Belegreife abwarten. Randbedingung: Ausbesserungen müssen vor dem Auftrag durchgetrocknet sein.

Grundierung

PSC 250 T ECB BASIC B, gebrauchsfertig, ca. 0,1 mm. Aushärtung rund 24 Stunden, überarbeitbar nach 2 bis 3 Stunden ohne Schleifen.

Randbedingung: keine Verdünnung vorgesehen; vor Gebrauch den gesamten Gebindeinhalt gründlich mischen. Die Grundierung ist Voraussetzung für die Haftung aller Folgeschichten und kann direkt auf korrodierte, aber stabile Oberflächen aufgetragen werden.

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T

Auftragsart

Bevorzugt Airless-Spritzen. Alternativ Pinsel oder Rolle mit 8 bis 14 mm Haarlänge.

Randbedingung: nur diese Auftragsarten sind freigegeben. Andere Verfahren verändern die Schichtdicke und damit die Funktion der Beschichtung.

Airless — Düsengröße

Nach Angabe des Spritzgeräteherstellers und nach Produkt zu wählen. Der Gerätefilter ist vor der Verarbeitung zu entfernen.

Randbedingung: der Filter muss heraus, weil die Beschichtung Keramik-Vakuum-Nanosphären enthält — er würde sie zurückhalten und das Spritzbild verändern.

Airless — Spritzdruck

Höchstens 120 bar.

Randbedingung: gleichmäßiger Abstand und überlappende Bahnen, damit die Schichtdicke homogen bleibt. Höherer Druck erhöht den Overspray und senkt die Schichtdicke.

Anzahl der Lagen

Drei Schichten in fester Reihenfolge: Grundierung, Funktionsschicht, Abschluss. Die Funktionsschicht wird in zwei Arbeitsgängen aufgetragen.

Randbedingung: die Lagenzahl folgt aus der geforderten Trockenschichtdicke, nicht aus der Optik. Deckung ist kein Maß für Funktion.

Nassschichtdicke je Lage

Funktionsschicht 0,5 mm je Arbeitsgang. Grundierung ca. 0,1 mm, Abschlussbeschichtung 0,1 bis 0,2 mm.

Randbedingung: die beiden Arbeitsgänge der Funktionsschicht ergeben zusammen 1,0 mm. Wird einer davon dünner ausgeführt, fehlt die Dicke im fertigen Aufbau.

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T

Trockenschichtdicke gesamt

Rund 1,2 mm über alle drei Schichten: Grundierung ca. 0,1 mm, Funktionsschicht 1,0 mm, Abschluss 0,1 bis 0,2 mm.

Randbedingung: gilt für den vollständigen Systemaufbau. Eine Teilausführung ist kein dünnerer Aufbau, sondern ein anderer.

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T

Zwischentrocknung

Die nächste Lage ist möglich, sobald die Oberfläche handtrocken ist — nach etwa 2 Stunden. Bei der Funktionsschicht 4 bis 8 Stunden.

Randbedingung: Überarbeitbarkeit ohne Schleifen. Die Angaben gelten für die Klimabedingungen aus Block 03; kälter oder feuchter verlängert jede Zeit.

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T

Durchtrocknung / Belastbarkeit

Aushärtung rund 24 Stunden je Schicht, Trocknung mindestens 24 Stunden. Reifungszeit des fertigen Aufbaus 24 Stunden.

Randbedingung: die frische Beschichtung ist mindestens 6 Stunden vor Regen und Frost zu schützen.

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T
Schichtaufbau im Schnitt, schematischQuerschnitt durch den Wandaufbau. Von innen nach außen: Untergrund, Grundierung ECB BASIC B, Funktionsschicht BUILD in zwei Arbeitsgängen und Abschluss ECO OUTSIDE. Die Klammer links reicht von der Untergrundoberfläche bis zur äußeren Oberfläche und kennzeichnet damit die Trockenschichtdicke des gesamten Aufbaus einschließlich Grundierung. Die Darstellung ist nicht maßstäblich und enthält keine Messwerte.rund1,2 mmTrockenschichtdicke gesamtAbschluss ECO OUTSIDEFunktionsschicht, Gang 2Funktionsschicht, Gang 1Grundierung ECB BASIC BUntergrund / Bauteil
Schichtaufbau im Schnitt. Die Zeichnung zeigt die Reihenfolge der Schichten, nicht ihr Größenverhältnis — die tatsächlichen Dicken stehen in der Tabelle darunter. Maßstäblich gezeichnet ist der Vergleich auf der Produktseite.
Werte als Tabelle
Schichtfolge und Schichtdicken des Systemaufbaus PSC 250 T
Pos.SchichtNassschichtdickeTrockenschichtdickeGrundlage
1Untergrund / Bauteilentfälltentfälltkein Messwert
2Grundierung ECB BASIC Bca. 0,1 mmca. 0,1 mmSystemdaten PSC 250 T
3Funktionsschicht BUILD, 1. Arbeitsgang0,5 mmzusammen 1,0 mmSystemdaten PSC 250 T
4Funktionsschicht BUILD, 2. Arbeitsgang0,5 mmzusammen 1,0 mmSystemdaten PSC 250 T
5Abschluss ECO OUTSIDE0,1 bis 0,2 mm0,1 bis 0,2 mmSystemdaten PSC 250 T
—Summe Beschichtung1,2 bis 1,3 mmrund 1,2 mmSystemdaten PSC 250 T

Block 02 — Verbrauch und Ergiebigkeit

Grundlage jeder Kalkulation. Verbrauchswerte sind Richtwerte am glatten Untergrund; Struktur, Saugfähigkeit und Auftragsart verändern sie erheblich.

Materialrechner

Wie viele Gebinde brauche ich?

Funktionsschicht–
Grundierung–
Abschluss–

Gebinde zu 18 Litern. Richtwerte am glatten Untergrund aus dem Systemhandbuch (Funktionsschicht 0,9 l/m², Grundierung 100 bis 200 ml/m², Abschluss 0,18 bis 0,30 l/m²), ohne Zuschlag für Verschnitt, Overspray und Anschlüsse. Verbindlich wird der Verbrauch an einer Musterfläche.

Verbrauch je Lage

Grundierung 100 bis 200 ml/m². Funktionsschicht 0,9 l/m² über beide Arbeitsgänge. Abschlussbeschichtung 0,18 bis 0,30 l/m² je nach Schichtdicke.

Randbedingung: Richtwerte am glatten Untergrund. Struktur, Saugfähigkeit und Auftragsart verändern sie erheblich; verbindlich wird der Verbrauch an einer Musterfläche.

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T

Verbrauch gesamt

Rund 1,2 bis 1,4 l/m² für den vollständigen Aufbau aus Grundierung, Funktionsschicht und Abschluss.

Verfahren: Summe der Einzelverbräuche aus der Zeile darüber. Randbedingung: ohne Zuschlag für Verschnitt, Overspray und Anschlüsse.

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T

Ergiebigkeit

Ein 18-Liter-Gebinde Funktionsschicht deckt rund 20 m² ab. Grundierung rund 90 bis 180 m², Abschlussbeschichtung rund 60 bis 100 m² je Gebinde.

Verfahren: Gebindeinhalt geteilt durch den Verbrauch je Quadratmeter. Randbedingung: der objektbezogene Verbrauch ist an einer Probefläche zu ermitteln.

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T

Gebindegrößen

18 Liter. Grundierung 16,2 kg, Funktionsschicht 9,36 kg, Abschlussbeschichtung 16,2 kg je Gebinde.

Randbedingung: Chargennummer je Gebinde notieren; bei mehreren Chargen auf einer Fläche vorher mischen (boxen).

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T

Block 03 — Anwendungsgrenzen

Die Grenzen entscheiden über Haftung und Filmbildung. Wird eine davon unterschritten, ist das Ergebnis nicht nachbesserungsfähig, sondern neu aufzubauen.

Wetterfenster-Check

Kann ich heute streichen?

Freigegeben

Grenzen aus dem Systemhandbuch PSC 250 T: Luft und Untergrund +5 bis +30 °C, relative Luftfeuchte unter 80 %. Eine Orientierung, sie ersetzt weder die Prüfung vor Ort noch die Probefläche.

Verarbeitungstemperatur Luft

+5 °C bis +30 °C.

Randbedingung: unterhalb von +5 °C bildet sich kein durchgehender Film, oberhalb von +30 °C trocknet die Oberfläche schneller als die Tiefe.

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T

Temperatur Untergrund

+5 °C bis +30 °C. Die Grundierung verträgt bis +45 °C Oberflächentemperatur.

Randbedingung: nicht auf direkt besonntem Untergrund über +30 °C arbeiten, auch wenn die Lufttemperatur im Bereich liegt.

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T

Relative Luftfeuchte

Unter 80 %.

Randbedingung: darüber verzögert sich die Filmbildung so weit, dass die Zwischentrocknungszeiten nicht mehr gelten.

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T

Taupunktabstand

Nicht gesondert deklariert. Maßgeblich sind Untergrundfeuchte unter 4 % (Beton unter 2,5 %) und relative Luftfeuchte unter 80 %.

Randbedingung: das Handbuch führt den Taupunktabstand nicht als eigenen Grenzwert. Wer nach der üblichen 3-Kelvin-Regel arbeitet, liegt innerhalb der genannten Grenzen.

Nicht geeignete Untergründe

PE, HDPE, PP, PTFE und andere Kunststoffe. Nicht tragfähige oder lose Altbeschichtungen. Direkt besonnte Flächen über +30 °C.

Randbedingung: nicht bei zu erwartendem Regen oder Frost verarbeiten; die frische Beschichtung mindestens 6 Stunden davor schützen.

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T

Probefläche / Vorabmuster

Vor Ausführung an einer objekteigenen Probefläche prüfen.

Verfahren: Musterfläche im Originaluntergrund, gleiche Auftragsart, gleiche Lagenzahl. Randbedingung: Haftung, Optik und tatsächlicher Verbrauch werden am Objekt bestimmt, nicht aus dem Datenblatt.

Grundlage: Verfahrenshinweis

Block 04 — Nachbehandlung, Lagerung, Entsorgung

Was nach dem letzten Zug gilt: Überarbeitbarkeit, Werkzeug, Restmengen und Gebinde.

Überstreichbarkeit

Innerhalb des Systems ohne Schleifen: Grundierung nach 2 bis 3 Stunden, Funktionsschicht nach 4 bis 8 Stunden, Abschluss nach 2 bis 3 Stunden. Die Abschlussbeschichtung ist in den Versionen COLOR und SPECIAL COLOR in RAL-Tönen einfärbbar.

Randbedingung: Fremdbeschichtungen auf dem fertigen Aufbau sind nicht freigegeben — sie verändern Emissionsgrad und Dampfdurchlässigkeit und damit die Funktion.

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T

Reinigung der Werkzeuge

Mit Wasser, unmittelbar nach Gebrauch.

Randbedingung: die Produkte sind wasserverdünnbar; eingetrocknetes Material lässt sich nur schwer entfernen.

Lagerung und Haltbarkeit

24 Monate im ungeöffneten Originalgebinde. Lagerung und Transport frostfrei bei +5 °C bis +30 °C, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt.

Randbedingung: angebrochene Gebinde sind zeitnah aufzubrauchen; das Datum auf dem Gebinde gilt für ungeöffnete Ware.

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T

Entsorgung

Restentleerte Gebinde der Wertstoffsammlung zuführen. Flüssige Reste gehören nicht in die Kanalisation, sondern eingetrocknet oder als Sonderabfall auf den kommunalen Wertstoffhof.

Verfahren: den produktbezogenen Abfallschlüssel nach Abfallverzeichnis-Verordnung finden Sie in Abschnitt 13 des Sicherheitsdatenblatts. Er gilt produktbezogen und nicht pauschal für alle Beschichtungsstoffe.

Block 05 — Sicherheit und Kennzeichnung

Dieser Abschnitt ersetzt kein Sicherheitsdatenblatt. Für Einstufung, Erste-Hilfe- und Entsorgungshinweise gilt ausschließlich das jeweils aktuelle Sicherheitsdatenblatt.

Sicherheitsdatenblatt

Wir liefern das Sicherheitsdatenblatt nach Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH), Anhang II, in der jeweils gültigen Fassung mit. Auf Anfrage erhalten Sie es vorab.

Randbedingung: das SDB muss vor der ersten Verarbeitung im Betrieb vorliegen und in die Gefährdungsbeurteilung eingehen.

Gefahrstoffkennzeichnung

Einstufung und Kennzeichnung richten sich nach der CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Piktogramme, Signalwort sowie H- und P-Sätze stehen auf dem Etikett des gelieferten Gebindes und in Abschnitt 2 des Sicherheitsdatenblatts.

Randbedingung: maßgeblich ist immer das Etikett des tatsächlich gelieferten Gebindes.

Persönliche Schutzausrüstung

Schutzbrille, Handschuhe und Schutzkleidung. Beim Sprühen und in engen Räumen zusätzlich Atemschutz, dazu ausreichende Belüftung und Absaugung des Sprühnebels.

Randbedingung: bei Spritzapplikation und bei Arbeiten in geschlossenen Räumen gelten andere Anforderungen als beim Rollen. Handschuhmaterial und Durchbruchzeit sind aus Abschnitt 8 des SDB zu übernehmen.

VOC-Angabe

9,1 g/l für die Funktionsschicht, gemessen nach PN-EN ISO 11890-1. Der Systemwert liegt bei höchstens 10 g/l.

Verfahren: Kennzeichnung nach ChemVOCFarbV (Umsetzung der Richtlinie 2004/42/EG), Angabe von Kategorie, Grenzwert und tatsächlichem Gehalt.

Grundlage: Systemdaten PSC 250 T